Kennen Sie das auch? Die Zahlen, die Ihnen Ihre AdTraffic-Agentur liefert und abrechnet, unterscheiden sich immens von denen, die Sie auf Ihrer eigenen Website mit Ihrem Web Analyse Tool messen? Zweifel an den Methoden der Vermarkter und am eigenen Analyse-Tool kommen auf. Die Folge davon sind endlose Diskussionen mit dem Vermarkter über die Abrechnungen, Preise, Reichweite, Zählmethoden etc. Ich werde sehr häufig gefragt, wie das sein kann, woher die Unterschiede kommen und was man dagegen tun kann.Eines schon mal vorab: Die Zahlen Ihres Vermarkters (die über dessen Pixel generiert werden) und die, die Ihnen Ihr Analyse-Tool liefert (egal, ob über Logfiles oder Website-Tagging) werden IMMER unterschiedlich sein. Ich würde mich eher wundern, wenn diese identisch wären. Die Frage ist jetzt allerdings: Wie stark unterscheiden sich diese Zahlen? Als Faustregel kann man sagen, dass Abweichungen im Rahmen von +/- 5-20% normal sind. Sollten die Unterschiede größer sein, sind tiefgehende Untersuchungen dringend erforderlich.
Aber woher können diese Unterschiede kommen? Hierfür gibt es verschiedene Erklärungen, die zutreffen können. Einige Beispiele:
- Unterschiedliche Positionen der Zählpixel auf der Seite. Die Zählpixel liegen untereinander. Es kann also sein, dass das eine noch aufgerufen wird, das darunterliegende aber nicht mehr. So etwas geschieht z.B., wenn der Nutzer bereits den nächsten Link angeklickt hat, obwohl die Seite noch nicht vollständig geladen wurde.
- Ihre Seite ist zu groß und wird nicht vollständig geladen, die Zählpixel ebenfalls nicht.
- Unterschiedliche Zählmethoden, z.B. AdClicks vs. aufgerufene Seite.
- Sie rechnen nach AdClicks ab, der Nutzer bricht jedoch direkt ab, nachdem er auf Ihren Banner (auf der externen Seite) geklickt hat, bevor er auf Ihre Website bzw. die Landing Page kommt. Es erfolgt keine Zählung auf Ihrer Website wohl aber bei den AdClicks.
Hierzu einige Tipps, die sich in der Praxis bewährt haben:
- Rechnen Sie am besten immer über die generierten Sales/Leads ab.
- Das Vermarkter-Pixel sollte immer das letzte auf Ihrer Website sein.
- Vereinbaren Sie vorab mit dem Vermarkter, ob Sie nach seinen Zahlen oder nach den Zahlen Ihres Analysetools abrechnen.
- Klären Sie, wer bei einem Kauf (oder Lead) den Zuschlag bekommt: Die Kampagne, die für den Erstkontakt oder die, welche für den letzten Kontakt gesorgt hat - oder verteilen Sie die Ansprüche linear über alle Kampagnen, über die der Käufer/Lead vorher ihre Website besucht hat.
- Achten Sie darauf, wann das Zählpixel ihres Vermarkters auf der Bestätigungsseite des Lead- oder Bestellprozesses aufgerufen wird.
- Sorgen Sie bei Ihren Landing Pages dafür, dass diese schlank sind, da sie oft nur eine Durchgangsstation für den Nutzer sind.
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Viele Tipps zum neuen Jahr – damit es auch für Sie erfolgreich wird. Wir wünschen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2010.
1 Kommentare:
Als Ergänzung dazu: Auch bei Google Analytics und Google Adwords gibt es Unterschiede, die von Google in der Hilfe schon behandelt wurden: http://tinyurl.com/icomp37
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