Donnerstag, 19. November 2009

Neu von iCompetence: First View – das Einsteigerpaket zur Website Optimierung

Die iCompetence GmbH erweitert ihr Angebot zur Digitalen Business Optimierung um ein neues Paket: "First View" wendet sich an Website Betreiber, die bislang noch keine Analyse- und Optimierungsmaßnahmen für ihre Internetseiten nutzen. Wer den Aufwand oder die Kosten einer umfangreichen Optimierungsmaßnahme scheut und sich trotzdem nicht allein auf sein Bauchgefühl verlassen möchte, kann mit First View kostengünstig eine erste Einschätzung unserer Experten zu seiner Website erhalten. Sie deckt offensichtliche Schwachstellen und gängige Fehler einer Website auf und gibt auch ohne umfangreiche Dateneinsicht Hinweise, wie mit geringem Kostenaufwand einiges in Hinblick auf die Usability der Website verbessert werden kann.

First View wird in zwei Varianten angeboten: Die Basic-Edition deckt Missstände im Layout der Seite auf. Sie gibt den ersten Eindruck der Experten von der Website wieder - denn wenn der Kunde schon beim ersten Eindruck der Seite aufgibt, wird er auch den Inhalt der Website nicht wahrnehmen. Vom Aufbau und Übersichtlichkeit über Lesbarkeit bis hin zum Design werden hier Ratschläge für eine bessere Akzeptanz der Website auf Grundlage dieses "First View" der Experten gegeben.

Die Premium-Edition von First View geht mehr in die Tiefe: Aufbauend auf den Leistungen der Basic-Edition wird hier der erste Eindruck auch von Registrierungs- und Shopprozessen bewertet. Zusätzlich umfasst die Premium-Edition von First View auch eine Einschätzung des Newsletters, des SEM und SEO sowie des Targeting und bietet so erste Ratschläge zur Breitenwirkung Ihres Webauftritts.

Ihre jahrzehntelange Erfahrung in der Optimierung von Online Business und die daraus hergeleiteten Maßstäbe, die eine gute und erfolgreiche Website mitbestimmen, ermöglicht den Experten der iCompetence GmbH eine schnelle Einschätzung zur Verbesserung des Ist-Zustandes von Websites. Sie ergänzt das auf Datenpräzision und –konsequenz beruhende Angebot der iCompetence GmbH um ein Einsteigerpaket zur Website Optimierung.

Mittwoch, 18. November 2009

Persuasive Design and the Necessity of Web Analytics

Matthias Postel schreibt als Gastautor jetzt regelmäßig auch für Webanalyticsworld.net. Den ersten Beitrag mit dem Thema "Persuasive Design and the Necessity of Web Analytics" gibt es hier: Webanalyticsworld.net

Sonntag, 15. November 2009

Das Canonical-Tag, der Gewissensreiniger des Web-Analysten

Ein Inhalt, mehrere URLs: Bei all den ganzen PHP-Befehlen und Tracking-Parametern, die heutzutage an den URLs kleben, ist das nur schwer zu vermeiden.

Beispiel:
Hier haben wir einmal die URL
http://www.e-fellows.net/show/detail.php/18702
und einmal
http://www.e-fellows.net/show/detail.php/18702?txe.

Beide führen auf die exakt selbe Seite. Die zweite hat einen Parameter, der dem Web-Analysten auf einen Blick anzeigen soll, wie viele Page Views dieser Seite über Klicks auf einen der Teaser auf der Startseite zustande gekommen sind.
Das sieht nicht nur unschön aus, es ist auch nicht gut für die Suchmaschinenoptimierung.

Die Angst vor „duplicate content“
Noch immer haben viele Marketing-Chefs Angst davor, dass Google die eigene Website im Index ein paar Seiten nach hinten schickt. Doch das passiert nur in den seltensten Fällen – laut Google nur dann, wenn jemand absichtlich versucht, eine oder mehrere Websites mit identischem Content aufzublähen, um einen höheren Suchmaschinenrang zu erlangen.

Die anderen Gründe, auf inhaltliche Duplikate zu verzichten, sind nicht ganz so dramatisch, aber auch nicht unwichtig:
  • Dem Suchmaschinenroboter wird die Arbeit erschwert: Google & Co. erfassen alle Inhalte bekanntlich nach URLs. Aber welche der vielen URLs mit den identischen Inhalten soll Google denn nun in den Index aufnehmen und in den Suchergebnissen anzeigen, welche kann er ignorieren? Mit eindeutigen URLs erleichtert man dem Roboter die Arbeit – und vermeidet gleichzeitig, dass eine unerwünschte URL in den Index kommt.
  • Man verschüttet „Link Juice“: Wohl immer noch die wichtigste Kennziffer für den Suchmaschinenwert einer Seite: Links von anderen Domains. Nun verlinkt Seite A auf URL 1, Seite B auf URL 2. Beide fanden denselben Inhalt gut, doch der „Link Juice“ verteilt sich auf beide URLs. Und da der Link Juice einer einzelnen Webseite angeblich exponentiell zur Zahl der verweisenden Links wächst, verschwendet man so potenziellen Suchmaschinensaft.
Der Retter: das Canonical-Tag
Seit ein paar Monaten gibt es daher das „Canonical“-Tag, ein Ergebnis einer Initiative von Google, Yahoo und Microsoft. Man fügt das Tag im HTML-Header der Seite ein (z.B. "<link rel="canonical" href="/show/detail.php/18702" />"). So kann man Suchmaschinen auf Inhalten mit mehreren URLs mitteilen, welche die „offizielle“ URL für diesen Inhalt ist. Und schon muss der Roboter sich nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen, welche URL er denn nun in den Index aufnimmt. [ausführliche Anleitung im Google Webmaster Blog]

Friede zwischen Web-Analyst und SEO-Abteilung
Dank Canonical-Tag muss sich der Web-Analyst also nicht mehr so oft mit dem Suchmaschinenoptimierer anlegen. Denn ist das Canonical-Tag sauber auf allen Seiten implementiert, kann man der URL die ganzen lieben Tracking-Parameter beimischen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dass man damit kostbaren Link-Saft verschüttet.